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Im Bereich der Kölbreinsperre auf 2000 m Höhe macht das Team der FH Kärnten zentimetergenaue Luftbilder, die alles aus verschiedenen Winkeln zeigen.
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Fernerkundung

Der tiefe Blick der Drohne in den hohen Schnee

Drohnen messen dort, wo Menschen nicht hinkommen. Mit Radarsensoren und Kameras liefern sie Daten über die Schneedichte. Damit verbessern Forschende die Prognosen zu Lawinengefahren und Wassermengen.

Jedem, der auf Schienenersatzverkehr umsteigen musste oder die Fahrt über die Tauernstrecke gar nicht machen konnte, sind die Sperren der Bahnstrecke in Salzburg, Osttirol und Kärnten gut in Erinnerung: 2019 legten mehrmals Lawinen das Schienennetz lahm. Nicht nur abgegangene Schneebretter sorgen für Unterbrechungen, auch bei Gefahr eines Lawinenabgangs können die Züge nicht fahren. Im Projekt „KlimZug“ sucht die ÖBB mit einer Reihe an Forschungspartnern moderne Methoden, um die Schneemenge und Lawinengefahr entlang der Streckenführung zu bestimmen.

Teil der Teams ist die FH Kärnten mit der Forschungsgruppe Siena (Spatial Informatics for Environmental Applications). Hier gibt es fundierte Expertise zu Drohnen und hochauflösender Fernerkundung in schwierigem Gelände.