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Klimakonferenz

Klimakonferenz: „Wagt nicht, uns zu vergessen“

Demo in Berlin
Bei einer Demonstration in Berlin haben "Fridays for Future" eine Botschaft an die Klimakonferenz gerichtet: "Solidarität mit MAPA", den "most affected peoples and areas".(c) IMAGO/epd (IMAGO/Christian Ditsch)
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In deutlicher Sprache richten Jugendliche unmissverständliche Forderungen an die Delegationen, die an der Klimakonferenz in Scharm El-Sheikh teilnehmen.

Offiziell hat die Klimakonferenz in Ägypten am Wochenende begonnen. Dutzende Delegationen von Jugendlichen sind diesem Zeitplan allerdings zumindest einen Tag voraus: Deren Tagung ist bereits am Freitag an den Start gegangen. Die vier österreichischen Teilnehmerinnen haben dabei eine internationale Initiative gestartet – einen offenen Brief, der sich an alle offiziellen Delegationen der 27. Klimakonferenz (COP 27) richtet.

Im Mittelpunkt stehen auch Forderungen an die österreichische Regierung. Zu den österreichischen Jugenddelegierten sind Iris Zerlauth und Philipp Steininger im Spätsommer und Herbst gewählt worden; sie werden vom vorjährigen Duo – Michael Spiekermann und Isabella Pfoser – unterstützt. „Wir fordern, dass Österreich die klimapolitischen Hausaufgaben erledigt“, meint Steininger. An erster Stelle nennen sie die ausstehenden österreichischen Gesetze, mittels derer die Maßnahmen gesetzt werden können, um den Ausstoß von Treibhausgasen in den Griff zu bekommen, zu einer Trendumkehr zu gelangen und sie deutlich zu verringern.

„Österreich zahlt zu wenig“

„Ein zentraler Punkt dabei ist es, dass sämtliche Finanzströme kompatibel mit den Klimazielen gemacht werden – im Klartext bedeutet dies, dass Unterstützungen von fossilen Energien gestoppt werden müssen.“ Gleichzeitig müssten Förderungen für all jene Maßnahmen spürbar erhöht werden, die dazu beitragen, dass die Emission von Treibhausgasen verringert wird.