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Der Mediator

Wohin der Twitter-Vogel fliegen könnte

Der Unternehmer Elon Musk will bei seinem Medium für Kurznachrichten einige Änderungen vornehmen.
Der Unternehmer Elon Musk will bei seinem Medium für Kurznachrichten einige Änderungen vornehmen.IMAGO/ZUMA Wire
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Die ersten Aktionen von Elon Musk als exklusivem Besitzer des Internetdienstes waren rasant. Weltblätter stellen recht diverse Vermutungen darüber an, was die Neuausrichtung der US-Firma für die schöne neue Tech-Welt bedeutet.

Die Wendung „speed kills“ hat einige interessante Facetten. Sie warnt vor exzessivem Drogenkonsum oder tödlicher Raserei im Verkehr. Manche Politiker und Ökonomen wähnen sich mit dieser Phrase ohne Rücksicht auf Verluste stets auf der Überholspur. Für Elon Musk gilt sie in jeder Hinsicht.

Lassen wir die vergangenen zehn Tage Revue passieren. Der global agierende Unternehmer kauft um 44 Mrd. Dollar den in San Francisco ansässigen Mikro-Blogging-Dienst Twitter, der ein soziales Medium für Influencer aus Politik, Wirtschaft, Medien etc. sein soll. Er feuert alle Spitzenmanager seiner neuen Firma. Er deutet an, dass Twitter künftig für allerlei Wirrköpfe wie den derzeit dort gesperrten Ex-US-Präsidenten Donald Trump offen stehe. Er entlässt die Hälfte der 7500 Angestellten. Er droht jenen vom riskanten Kurs und vom irren Tempo offenbar abgeschreckten Kunden, die keine Anzeigen mehr schalten, einen Pranger an.