Interview

Skispringerin Kramer: „Mein sportliches Schicksal hat viele Menschen berührt“

Sara Marita Kramer, wie sie die Öffentlichkeit nur selten sieht: ohne Sprunganzug am Wiener Donaukanal.
Sara Marita Kramer, wie sie die Öffentlichkeit nur selten sieht: ohne Sprunganzug am Wiener Donaukanal.Clemens Fabry
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Ein positiver Coronatest riss die weltbeste Skispringerin Sara Marita Kramer im Februar aus ihren Träumen von Olympia-Gold. Die 21-Jährige spricht über die Härte des Geschäfts sowie die Gefahren und Verlockungen des Damen-Skifliegens. Auf dem Weg zur finanziellen Gleichberechtigung gäbe es noch einiges zu tun.

Ihre Vorsaison glich einer emotionalen Achterbahnfahrt. Sie haben den Gesamtweltcup gewonnen, den Saisonhöhepunkt, die Olympischen Spiele in Peking, aufgrund eines positiven Coronatests im Vorfeld aber verpasst. Haben Sie diese Ungerechtigkeit mit neun Monaten Abstand verkraftet?

Sara Marita Kramer: Ich habe es mittlerweile relativ gut verdaut, ja. Als mich die Nachricht des positiven Tests erreicht hat, war das alles surreal. Ich dachte mir: Das gibt es nicht. Ich habe so viel trainiert, mich so intensiv auf Olympia vorbereitet. Und jetzt das.


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