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Schadenersatz

Von Schaukel gestürzt: Geld für 14-Jährige

Betreiber von Spielplatz musste bei der Wartung auf mehr achten als nur die Herstellerangaben.

Wien. Die Idee einer Quattro-Reifenpendel-Schaukel wäre es, auf dem Reifen sitzend über dem Boden zu schweben. Doch als eine 14-Jährige in einem Berg- und Naturerlebnispark das Spielgerät nutzte, machte sie äußerst unsanft Begegnung mit dem Boden. Schuld war ein stark vorgeschädigter Sicherungsstift, der brach, als das Mädchen gerade schaukelte. Daraufhin löste sich die Stange von der Befestigung, worauf die junge Frau mit dem Reifen zu Boden stürzte. Damit nicht genug wurde das Mädchen auch noch von der Stange getroffen.

7700 Euro Schmerzengeld forderte die Verletzte. Denn der Betreiber des Parks habe seine Schutz- und Sorgfaltspflichten verletzt. Dieser wollte aber nicht zahlen. Zum einen habe er ein Unternehmen beauftragt gehabt, jährlich die Spielgeräte zu inspizieren. Zum anderen habe der Hersteller der Schaukel keine Wartung der Sicherungsstifte vorgeschrieben. Aber reicht das, um der Schadenersatzzahlung zu entkommen?