Global kosteten Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2022 schon mehr als 65 Milliarden US-Dollar.
Monte Carlo war im September der „place to be“. Zumindest für Mitglieder der Versicherungsbranche. Wie jedes Jahr fand in Monaco das Branchentreffen „Rendez-Vous de Septembre“ statt. Zwischen dem Yachtclub de Monaco und dem Luxushotel Le Méridien trafen sich Versicherer aus aller Welt: von Europa über die Vereinigten Staaten bis hin zu China. Gesprochen wurde hauptsächlich über die Inflation und wie die Branche damit umgehen kann.
Aber Gesprächsthemen abseits der Krisensituation wurden von Naturkatastrophen und Cybercrime dominiert. Die Versicherungsbranche steht vor einer Zeitenwende: Wie sollen die Versicherungsschäden finanziert werden, wenn die Naturkatastrophen in ihrer Häufigkeit und Intensität weiter ansteigen? Auf der südlichen Erdhalbkugel kam es im australischen Spätsommer im Osten Australiens – vor allem in Queensland und New South Wales – zu Rekordniederschlägen und damit einhergehenden Überschwemmungen.