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Midterms in den USA: Wenn die Demokratie zur Wahl steht

Ex-Präsident Donald Trump machte sich zum Wahlkampfende auf Unterstützungstour: hier in Florida bei einer Veranstaltung für den republikanischen Senator Marco Rubio.
Ex-Präsident Donald Trump machte sich zum Wahlkampfende auf Unterstützungstour: hier in Florida bei einer Veranstaltung für den republikanischen Senator Marco Rubio.APA/AFP/EVA MARIE UZCATEGUI
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Republikanische Kandidaten kündigen an, künftige Wahlergebnisse anzuzweifeln: Der Nachhall der Wahl 2020 ist auch 2022 zu spüren – und wird wohl bis 2024 reichen. Und Trump kündigt eine "sehr große Mitteilung“ für nächste Woche an.

Pennsylvania am Wochenende: Ein Bundesstaat, drei Präsidenten, zwei Versionen von Amerika. Der Endspurt vor den Kongresswahlen am Dienstag hat Joe Biden und zwei seiner Vorgänger in den industriellen Bundesstaat im Nordosten der USA gebracht. Barack Obama stand an Bidens Seite an einem Universitätscampus in Philadelphia; Donald Trump kam direkt per Flieger zum Wahlkampfauftritt am Regionalflughafen von Latrobe. Er schritt direkt von der Gangway zum Podium, rote Kappe auf dem Kopf: „Make America great again.“

Der präsidentielle Aufmarsch in Pennsylvania zeigt, wie wichtig die Midterm-Entscheidung dort ist. Das Rennen zwischen dem Demokraten John Fetterman, derzeit Vizegouverneur des Bundesstaates, und dem Republikaner Mehmet Oz, einem TV-Arzt, ist äußerst knapp. Fettermans einst großer Vorsprung auf Oz ist dahingeschmolzen, und damit eventuell auch die demokratische Hoffnung auf einen weiterhin blauen Senat in Washington, D.C.

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