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Streit um Bootshaus

Weißensee-Qualität aus heiterem Himmel „unbefriedigend“?

Der Weißensee ist für seine türkise Färbung im Sommer bekannt. Im Winter kann er zum Eislaufen genutzt werden.
Der Weißensee ist für seine türkise Färbung im Sommer bekannt. Im Winter kann er zum Eislaufen genutzt werden.(c) Die Presse/Clemens Fabry
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Die Wasserqualität des höchstgelegenen Badesees Österreichs ist sehr gut, bloß der Fischbestand ist nicht mehr wie früher. Der EuGH muss jetzt klären, was daraus folgt.

Wien. Der Weißensee: der höchstgelegene Badesee Kärntens, sommers wie winters als Ausflugs- und Reiseziel sehr geschätzt und dennoch ein Ruhepol, von den Touristikern punkto Wasserqualität auch als reinster Badesee der Alpen beworben. Und dann das: In rechtlicher Hinsicht soll der Zustand dieses, wie es heißt, „Oberflächenwasserkörpers“ aus heiterem Himmel „unbefriedigend“ sein.

Diese Einschätzung ist im Streit um die Errichtung einer Bootshütte im Weißensee von gerade einmal 7 x 8,5 Meter Größe getroffen worden. Ob sie den europarechtlichen Vorgaben – konkret der EU-Wasserrahmenrichtlinie – entspricht, muss jetzt aber noch der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) klären.