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Debatte

Rechtspanorama am Juridicum über zu lange Verfahren

Montagabend findet wieder ein Rechtspanorama am Juridicum statt.

Wien. Überlange Strafverfahren, von Verfassungsministerin Karoline Edtstadler als „zivile Todesstrafe“ kritisiert, werden zunehmend zum Problem: Neben großen Wirtschaftsprozessen, die viele Jahre dauern, werden etwa auch im Verfahren nach der „Operation Luxor“ gegen angebliche Mitglieder der Muslimbruderschaft Dutzende Personen schon zwei Jahre als Beschuldigte geführt, ohne dass es zur Anklage oder Einstellung gekommen wäre.

Was also tun gegen zu lange Strafprozesse? Darüber diskutieren heute, Montag, ab 18 Uhr im Dachgeschoß des Juridicums: Friedrich Forsthuber, Präsident des Straflandesgerichts Wien, Michael Rohregger, Vizepräsident der Anwaltskammer Wien, PR-Berater Gerhard Jarosch, Strafrechtsprofessorin Ingeborg Zerbes (Uni Wien) und Bernd Ziska, Vizepräsident der Staatsanwältevereinigung (Wien 1, Schottenbastei 10–16).

Diskussion neu in Innsbruck

Am 28. November findet erstmals auch ein „Rechtspanorama an der Universität Innsbruck“ statt. Thema der von der „Presse“ zusammen mit dem Institut für Unternehmens- und Steuerrecht veranstalteten Diskussion mit vier Expertinnen: „Eine für alle – was bringt die neue Sammelklage?“ (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.11.2022)