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Klare Vorschriften

Binance-CEO dringt auf Regulierung der Kryptobranche

Der Verbraucherschutz sei eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Branche, mahnt Changpeng Zhao nach dem Zusammenbruch der Handelsplattform FTX.

Der Chef der führenden Kryptowährungsbörse Binance, Changpeng Zhao, fordert angesichts der jüngsten Entwicklungen nach dem Zusammenbruch der Handelsplattform FTX klare Vorschriften für die Branche. "Wir sind in einem neuen Geschäftsfeld, wir haben in der vergangenen Woche gesehen, wie verrückt die Dinge geworden sind", sagte Zhao beim G20-Treffen auf Bali am Montag.

"Wir brauchen einige Regulierungen, wir müssen das richtig machen, wir müssen das auf solide Beine stellen." Die Branche habe die gemeinsame Aufgabe, die Verbraucher zu schützen. Es sei nicht allein Aufgabe der Regulierungsbehörden.

FTX hatte am Freitag in den USA Gläubigerschutz beantragt. Gegen die Krypto-Börse und den inzwischen zurückgetretenen Firmenchef Sam Bankman-Fried laufen auf den Bahamas Ermittlungen wegen möglicher Veruntreuung von Kundengeldern.

Nun hat auch der weltweit größte Zahlungsabwickler Visa seine Zusammenarbeit mit der insolventen Kryptobörse FTX beendet, nachdem diese erst Anfang Oktober getroffen wurde. "Wir haben unsere globalen Vereinbarungen mit FTX gekündigt und das Kreditkartenprogramm in den USA wird abgewickelt", sagte ein Unternehmenssprecher. Binance hatte zuvor nach einer umfassenden Betriebsprüfung Abstand von einem Kauf der Sparte FTX.com des Rivalen FTX genommen. Die Notlage von FTX versetzte den Kryptowährungsmarkt in Turbulenzen. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise Bitcoin und die Nummer zwei, Ethereum, verloren in den vergangenen Tagen deutlich an Wert. In den USA wurden Forderungen nach einer strengeren Regulierung der Branche lauter.

 

(APA/DPA)