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Analyse

Novak Djokovic: Teilzeit-Superstar als Krisenmanager des Jahres

TENNIS-ITA-ATP-FINALS
Novak Djoković wird auch 2023 eine der spielbestimmenden Figuren im Welttennis sein.APA/AFP/MARCO BERTORELLO
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Monatelange Wettkampfpausen, nur zehn Turnierteilnahmen 2022 - und dennoch vier Turniersiege inklusive Wimbledon. Wie macht das Novak Djokovic?

Nach seinem Zweisatzsieg über Stefanos Tsitsipas zum Auftakt der ATP Finals in Turin wurde Novak Djoković Montagabend gefragt, wie hart es denn sei, eine Art Teilzeit-Superstar zu sein. Das sollte nicht als Affront gegen den Serben verstanden werden, nein. Vielmehr wurde auf die wegen der besonderen Umstände vielleicht denkwürdigste Saison in der Karriere des 35-Jährigen Bezug genommen.

Denn Djoković hat inklusive der Finals in diesem Jahr nur an elf Turnieren teilgenommen. Nicht weil ihn Verletzungen plagten. Zum Spielverderber für den Mann aus Belgrad wurde eine fehlende Impfung. Begonnen hatte 2022 mit einer Einreiseposse, die weit über die Sportszene hinaus Aufregung erzeugte.