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Analyse

Jahresbilanz der ÖFB-Frauen: EM-Highlight ohne Krönung

Julia Hickelsberger-Füller traf wie schon gegen Italien.
Julia Hickelsberger-Füller traf wie schon gegen Italien.GEPA pictures
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Die ÖFB-Frauen beschlossen mit einem 3:0 über die Slowakei das Länderspieljahr, eines mit EM-Hoch und WM-Tief. Für die Teamchefin gilt es Personal und Taktik zu sondieren, für den Verband die Sichtbarkeit hochzuhalten.

Wr. Neustadt. Für das 16. und letzte Länderspiel des Jahres schickte Teamchefin Irene Fuhrmann gegen die Slowakei eine durchrotierte Startelf ins Rennen, 711 Fans in Wr. Neustadt sahen Tore von Julia Hickelsberger-Füller (18.), Virginia Kirchberger (43.) und Laura Feiersinger (54.) und einen völlig ungefährdeten 3:0-Sieg. Die fehlende Abstimmung war zu merken, dennoch hätte der Erfolg noch deutlicher ausfallen können. Allen voran Hickelsberger-Füller war ein steter Unruheherd, zwang die Torhüterin einmal per Kopf (30.) und einmal per Distanzschuss (32.) zu Glanzparaden.

Kirchberger lieferte in ihrem ersten Länderspiel von Beginn an nach dem Schien- und Wadenbeinbruch vor knapp einem Jahr eine starke Leistung in der Innenverteidigung ab und belohnte sich nach einem Eckball mit ihrem dritten Teamtor. Auch Annabel Schasching, als beste Spielerin der vergangenen Bundesliga-Saison ausgezeichnet, fiel mit einigen gut getimten Pässen auf. Bei ihren Debüts agierten Claudia Wenger als rechte Verteidigerin vergleichsweise unauffällig, Stürmerin Eileen Campbell hatte zwei gute Chancen (82., 88.).

Im Rückblick bleibt den ÖFB-Frauen von 2022 das neuerliche Erreichen des EM-Viertelfinales (0:2 gegen Deutschland) als Höhepunkt, und das frühe Aus im WM-Playoff (0:1 nach Verlängerung gegen Schottland) als Tiefpunkt. Eine Bilanz: