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Reform

Mehr Geld, mehr Berater: Wie senkt man Arbeitslosigkeit?

Die Krise auf dem Arbeitsmarkt scheint eindeutig überwunden. Ein guter Zeitpunkt also für eine Reform des Arbeitslosengeldes, wie sie Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher voriges Jahr angekündigt hat. Doch ob diese zustande kommt, ist fraglich.APA/BKA/CHRISTOPHER DUNKER
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Die Neugestaltung des Arbeitslosengeldes soll bis Jahresende stehen. Interessen gibt es viele, ebenso Stimmen aus der Wissenschaft.

Die Wirtschaft hat sich längst eingetrübt, aber auf den Arbeitsmarkt schlägt das nur bedingt durch: 324.120 Menschen waren Mitte November arbeitslos gemeldet, um 21.000 weniger als vor einem Jahr. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit waren mit 3132 auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie. Die Krise auf dem Arbeitsmarkt ist also eindeutig überwunden.

Ein guter Zeitpunkt also für eine Reform des Arbeitslosengeldes, wie sie Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher voriges Jahr angekündigt hat. Doch ob diese zustande kommt, ist fraglich. Wenn es bis 21. Dezember keine Einigung gebe, dann gebe es eben keine große Reform, hatte Kocher zu Wochenbeginn in der „Presse“ gesagt. Im Gespräch ist die Einschränkung des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld (derzeit bis zu 486 Euro monatlich) und ein „degressives“, also mit der Zeit absinkendes Arbeitslosengeld.

Ob eine Stufe beim Arbeitslosengeld ein Anreiz ist, rascher einen Job anzunehmen, ist auch Thema in der Wissenschaft.