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Weltraum

Warum eine zerbrochene China-Rakete die ESA alarmierte

Archivbild des Starts einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 6
Archivbild des Starts einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 6IMAGO/Xinhua
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Ein Zwischenfall im Weltraum löste Nervösität aus. Trümmerteile einer chinesischen Rakete kreisen seither im Low Earth Orbit und werfen ein Schlaglicht auf das gefährliche Müllproblem dort.

Die Weltöffentlichkeit nahm davon kaum Notiz, aber in den vergangenen Tagen herrschte in der ESA, der Europäischen Weltraumorganisation, offenbar Aufregung. Man war nervös, wie einer aus dem Umfeld der ESA gegenüber „Der Presse“ schildert. Grund sei ein Zwischenfall am vergangenen Wochenende mit einer chinesischen Rakete vom Typ „Langer Marsch 6A“ (CZ-6A) gewesen, bei dem anfangs nicht klar gewesen sei, ob er gewaltige Dimensionen annimmt.

Aber der Reihe nach: Die 50 Meter lange Rakete sollte den für Umweltbeobachtungen gedachten Satelliten Yunhai 3 in seine Umlaufbahn bringen. Das gelang auch. Nur dann ging offenbar etwas schief. Die obere Raketenstufe brach auseinander. Vielleicht wegen einer Kollision. Eine Trümmerwolke entstand aus zunächst um die 50 Teile (was nicht so viel ist), die seither mit irrem Tempo um die Erde rast, nämlich mit rund 20.000 km/h.

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