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Forschungsfrage

Was bringt es dem Supermarkt, Produkte neu anzuordnen?

Archivbild aus einem Supermarkt in Marseille, Südfrankreich.
Archivbild aus einem Supermarkt in Marseille, Südfrankreich.APA/AFP/CHRISTOPHE SIMON
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Supermarktbetreiber vermeiden, dass Einkaufende lang suchen müssen. Umsortiert wird eher aus praktischen Gründen, z. B. bei Umgestaltung.

Wo ist denn der Toast schon wieder hin? Und wo finde ich meine Hautcreme? Immer wenn Supermärkte oder Drogerien die Produkte umsortieren, häufen sich Ärgernisse, weil die Alltagsroutine der Kundinnen und Kunden gestört wird. Eine „Presse“-Leserin wollte wissen, was es einem Geschäft bringt, die Produkte neu anzuordnen.

Mathias Streicher vom Marketing-Department der Uni Innsbruck antwortet: „Viele vermuten irgendwelche Psychotricks dahinter, aber oft hat das Umsortieren einer Warenauslage praktische Hintergründe, z. B. bei einem Umbau oder Facelifting des Ladens.“ Der Einkauf im Supermarkt gehört eher zur Alltagsroutine, sodass es für die Konsumentinnen und Konsumenten bequemer ist, wenn so wenig wie möglich in der Warenauslage verändert wird. Vor allem „Schnelldreher“, also Dinge, die populär sind und häufig gebraucht werden, behalten meist ihren angestammten Platz.

Wer nichts findet, kauft nichts