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Energiepreise

Energie Steiermark und Graz erhöhen Strom- und Gaspreise ab Jänner

Während die Erhöhung wegen der "Strompreis-Bremse" der Regierung für die meisten Haushalte kaum spürbar sein soll, werde der Gaspreis monatlich um bis zu 37 Euro teurer.

Die Energie Steiermark und die Energie Graz heben die Strom- und Gaspreise mit 1. Jänner abermals an: Während die Erhöhung wegen der "Strompreis-Bremse" der Regierung für die meisten Haushalte kaum spürbar sein soll bzw. nur um rund drei Euro pro Monat ausmachen dürfte, werde der Gaspreis monatlich um bis zu 37 Euro teurer, hieß es Freitagabend in Aussendungen der beiden Energieunternehmen.

Laut Energie Steiermark hat der höhere Strompreis - er wird bei 30,97 Cent pro Kilowattstunde liegen - für rund 60 Prozent aller Haushalte keine Auswirkungen, weil die "Strompreis-Bremse" für Entlastung sorgt. Für andere werde der Preis wohl um drei Euro pro Monat steigen. Eine Erhöhung im gesamten Jahr 2023 sei dafür dann nicht mehr geplant.

Bei Erdgaskunden mit einem Durchschnittsverbrauch von 7500 Kilowattstunden werden die Preise um 33 Euro pro Monat zulegen. Gute Nachrichten gebe es hingegen für die Betreiber von Photovoltaikanlagen: Für sie werden die Einspeisetarife der Energie Steiermark mit Jahreswechsel um rund 100 Prozent erhöht.

Bei der Energie Graz wird im Bereich Strom der Bruttoarbeitspreis für Haushalte den Angaben zufolge auf 30,12 Cent pro Kilowattstunde angehoben. Dadurch komme es für einen durchschnittlichen Grazer Haushalt - er verbraucht etwa 2800 Kilowattstunden pro Jahr - zu einer monatlichen Preissteigerung von etwa 35 Euro. Diese Mehrkosten würden jedoch durch die ab Dezember 2022 wirksame "Strompreis-Bremse" kompensiert, sodass es kundenseitig - je nach Verbrauch - zu keiner bzw. nur zu einer geringen Erhöhung komme, so die Energie Graz.

Bei den Gaspreisen orientiere sich die Energie Graz an den Indizes (Österreichischen Gaspreisindex bzw. Verbraucherpreisindex, Anm.). Für den Wärmebedarf einer durchschnittlichen Grazer Wohnung - mit einem Verbrauch von rund 7.500 Kilowattstunden jährlich - betrage die monatliche Mehrbelastung ab Jänner etwa 37 Euro brutto.

(APA)