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Rollenbilder

Was der moderne Vater alles können muss

Felix Heuritsch ist selbstständig und kann sich die Zeit für die Kinder flexibel einteilen.
Felix Heuritsch ist selbstständig und kann sich die Zeit für die Kinder flexibel einteilen.Die Presse/Clemens Fabry
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Das Rollenbild von Vätern ändert sich, die Zeit mit Kindern wird für Männer wichtiger. Dennoch sind engagierte Papas oft Einzelkämpfer.

„Vatersein ist das größte Abenteuer, das ein Mann erleben kann“: Davon ist der Vierfach-Papa Tillmann Prüfer überzeugt. Mit seinem neuen Buch, „Vatersein. Warum wir mehr denn je neue Väter brauchen“, hat der Autor des „Zeit-Magazins“ ein Plädoyer für moderne Vaterschaft in einer post-patriarchalen Gesellschaft verfasst, die endlich bereit sein sollte für jene Vaterfigur, die sich viele Frauen wohl seit Jahrzehnten gewünscht haben: Jene des engagierten, liebevollen Papas, der die Familie an erste Stelle reiht und sich den Herausforderungen der Elternschaft ohne Einschränkung stellt.

Unzählige Familien jagen diesem Idealbild heute hinterher und scheitern dennoch, andere versuchen es erst gar nicht. Traditionelle Rollenbilder oder das Argument, dass der Mann als Besserverdiener weiter Vollzeit arbeiten muss, um die Familie zu ernähren, während die Frau Kinder und Haushalt verantwortet, wiegen nach wie vor schwer. Für Autor Prüfer sind das „Vaterbilder aus der Vergangenheit, die sich nicht mehr ganz wahr anfühlen“.