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Toyota

Hl. Prius, der Fünfte: Das Comeback des Hybrid-Pioniers

Liebesgeständnis: Chefdesigner Simon Humphries und sein Team kämpften um eine verführerische statt nüchterne Neuauflage des Prius.
Liebesgeständnis: Chefdesigner Simon Humphries und sein Team kämpften um eine verführerische statt nüchterne Neuauflage des Prius.APA/AFP/KAZUHIRO NOGI
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Vor 25 Jahren war der Toyota Prius der erste seiner Art: Das Zusammenspiel von Benziner und E-Motor zum Zweck des Spritsparens war bis dahin über Experimente nicht hinausgekommen. Der Hersteller glaubt weiterhin an die Technologie – selbst wenn Verbrenner mancherorts bald geächtet werden sollten.

Damit hat man nicht gerechnet: Dass Toyota den Prius noch einmal so enthusiastisch im Rampenlicht auffahren lässt wie soeben auf der „Los Angeles Auto Show“. Der Name gilt ja fast als geheiligt in der Autowelt – was auch damit zu tun hat, dass man ihn schon für so gut wie verblichen hielt.

Das Styling der nun ausgelaufenen Prius-Generation wirkte auf das Gros seiner Fangemeinde verstörend, neue Freunde waren damit kaum zu gewinnen, und die Verkaufszahlen setzten zum Tiefflug an. Nicht weiter schlimm für Toyota, denn der Hersteller entbietet längst ein breites Sortiment an Modellen, von Kleinwagen über Kombi bis SUV, mit der im Prius vor einem Vierteljahrhundert geborenen, stetig weiterentwickelten Hybridtechnik. Es sah schon so aus, als hätte der Prius als Pionier seine Schuldigkeit getan.