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Vienna Art Week

Eine ganze Woche Kunst als „Workout“

Der Trainingsraum ist das Herz von „The Gym“, einem hybriden, inklusiven Kunst-Fitness-Projekt von „Partner in Crime“.
Der Trainingsraum ist das Herz von „The Gym“, einem hybriden, inklusiven Kunst-Fitness-Projekt von „Partner in Crime“.Peter Mayr
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Die vielen Veranstaltungen der Vienna Art Week kommende Woche führen an wunderliche Orte: In ein hybrides Kunst- Fitnesscenter. In völlige Dunkelheit. Und in ein Bürogebäude, das nach Ende der Ausstellung abgerissen wird.

Einen Ort, an dem man noch nie war. Lassen wir unsere Reise durch die kommende „Vienna Art Week“ hier beginnen, jedenfalls mit der Sehnsucht danach. Aber ist in dieser Stadt nicht jede Woche Art Week? Fühlt sich jedenfalls oft so an. Trotzdem ist der Reigen aus 140 Gratis-Veranstaltungen des vom Dorotheum organisierten Art-Clusters (27 Partner) zumindest eine zusätzliche Motivation, einzutauchen in die rege Wiener Kunstszene. Die sich gerne auch an seltsame, „art“-fremde Orte ausdehnt.

In eine alte Telefonzelle vor dem Museumsquartier etwa. Erststation Sehnsucht in diesem Fall. Real zu sehen ist eigentlich nicht viel: „Leave the Planet“ empfiehlt Roman Pfeffer uns hier nur lapidar, schwarz auf gelb. Aber dann hört man es – den Start einer Rakete. Sieht ein wenig Rauch. Und hebt ab. Wie sich das tatsächlich anfühlt, kann man Morgen, Montag, 21. 11., den einzigen Österreicher fragen, der guten Gewissens behaupten kann, das wirklich erlebt zu haben: Astronaut Franz Viehböck, der 1991 zur Raumstation MIR flog, wurde für ein Podiumsgespräch (17–18.30 Uhr) mit Künstler und Kuratoren gewonnen. Treffpunkt: Roman Pfeffers Telefonzelle. Seit 2006 wird diese mittlerweile schon historische Architektur für Nah- und Ferngespräche im WUK für Installationen und Interventionen genutzt, kuratiert von Initiatorin Christine Baumann mit Pablo Chiereghin. Während der WUK-Generalsanierung steht die Telefonzelle aber als Gast des Museumsquartiers auf dessen Vorplatz.