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Personalmangel

Ein Pilot reicht: Airlines fordern neue Regelung

(c) IMAGO/NurPhoto (IMAGO/Beata Zawrzel)
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Mehr als 40 Länder drängen das Uno-Gremium zur Festlegung der Luftfahrt-Standards, Ein-Piloten-Flüge Realität werden zu lassen. Die Umstellung könnte laut EU-Behörde schon 2027 erfolgen.

Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden drängen darauf, im Cockpit von Passagierflugzeugen nur noch einen Piloten zu haben statt zwei. Das würde zum einen die Kosten senken. Zum anderen haben viele Flugkapitäne den Dienst quittiert, als die Corona-Pandemie die Luftfahrt an den Rand des Stillstands brachte.

Mehr als 40 Länder drängen das Uno-Gremium zur Festlegung der Luftfahrt-Standards, Ein-Piloten-Flüge Realität werden zu lassen - unter anderem Deutschland, Großbritannien und Neuseeland. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erörtert mit den Flugzeugherstellern bereits, wie Soloflüge ablaufen und die diesbezüglichen Überwachungsregeln aussehen könnten. Laut EASA könnten solche Flüge 2027 aufgenommen werden.

In Notsituationen zu gefährlich?

Bei den Piloten kommt der Plan indes nicht gut an und auch vielen Passagieren ist er schwer zu verkaufen. Airbus-A330-Kapitän Tony Lucas von der Qantas Airways Ltd., der die Australian & International Pilots Association leitet, hält die Pläne für gefährlich. In einer Notsituation könnte ein einzelner Pilot überfordert sein.