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Responsible Banking

Banking: Wissenschaftliche Ziele ganz nach Pariser Art

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Daher unterstützt die Raiffeisen Bank International nicht nur ihre Kunden mit Expertenwissen bei der grünen Transformation, sie übernimmt gleichzeitig die Verantwortung für den eigenen CO2-Ausstoß, der durch ihre Geschäftstätigkeit entsteht. Mit ihren wissenschaftlich anerkannten Emissionsminderungszielen stellt sich die Raiffeisen Bank International den Herausforderungen der Zukunft und macht einen wichtigen Schritt zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs.

Mit der Unterzeichnung der Principles for Responsible Banking hat sich die Raiffeisen Bank International (RBI) dazu verpflichtet, Nachhaltigkeitsaspekte, und hier insbesondere zu den beiden wesentlichen Impactthemen „Klimawandel“ und „Ressourceneffizienz“, in all ihren Geschäftsbereichen zu berücksichtigen. Die Bedeutung dieser Themen zeigt sich unter anderem darin, dass die RBI der größte Anbieter von Green Bonds unter den österreichischen Banken ist. „Ein integraler Aspekt unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie ist die Reduktion der CO2-Emissionen aus unserer eigenen Geschäftstätigkeit“, sagt Tanja Daumann, Director Group ESG & Sustainability Management. „Um dies zu erreichen, haben wir 2022 Klimaziele definiert, die auf der Analyse unserer Financed Emissions basieren.“ Banken tragen eine große Verantwortung beim Übergang zu einer klimaverträglichen Wirtschaft. Sie können die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abmildern, indem sie ihre Portfolios umschichten und dekarbonisieren und gleichzeitig in Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen investieren. „Unsere Ziele stehen daher im Einklang mit dem Pariser Abkommen und den damit erforderlichen Reduktionen zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2° C“, so Daumann.

Wissenschaftlich anerkannte Klimaschutzstrategie

Grundlage für die holistische Klimaschutzstrategie des Unternehmens bildete die genaue Berechnung der eigenen CO2-Emissionen und deren Kategorisierung in Scopes 1–3. Sie legen fest, wie groß die Reduktionsleistung innerhalb der eigenen Branche und des eigenen Unternehmens sein müsste, um die globale Erwärmung effektiv auf unter 2° C zu begrenzen. „Zu den ersten beiden Kategorien zählen jene, die direkt im Unternehmen freigesetzt werden sowie Emissionen, die aus dem Strom- und Wärmebezug entstehen“, informiert Daumann. „Ausgehend vom Basisjahr 2020 haben wir uns demnach dazu verpflichtet, die betriebsökologischen Scope-1- und Scope-2-Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren.“ Weiters wurden die Scope-3-Portfolioziele definiert, die 23 Prozent der gesamten Investitions- und Kreditaktivitäten des Unternehmens abdecken. „Wir haben unsere Klimaziele bei der Science Based Targets initiative (SBTi) eingereicht“, erklärt Daumann. Diese unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung ihrer CO2-Reduktionsziele im Einklang mit der Klimawissenschaft. „Im September 2022 wurden die Emissionsminderungsziele der RBI erfreulicherweise von der SBTi anerkannt“, berichtet Daumann.

Die RBI unterstützt Unternehmen in Österreich und CEE bei der Erreichung ihrer ESG-Ziele.
Die RBI unterstützt Unternehmen in Österreich und CEE bei der Erreichung ihrer ESG-Ziele.(c) Getty Images

Die Umsetzung

Zur Umsetzung der Ziele werden zurzeit Policies für jene Sektoren erarbeitet, welche die meisten Treibhausgasemissionen verursachen. „Sie beinhalten umweltrelevante Kriterien“, schildert die Expertin, „die sowohl Details für den Kreditgenehmigungsprozess als auch einen eventuellen Ausstieg aus Finanzierungen in Branchen beschreiben, wenn gewisse Kriterien nicht erfüllt werden.“ „Zum Beispiel haben wir uns Restriktionen hinsichtlich des Thermalkohlegeschäfts auferlegt“, informiert Daumann. „Vereinfacht gesagt, verbietet die Richtlinie Geschäfte mit Unternehmen, die mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes aus dem Abbau von Thermalkohle erzielen. Mit betroffenen Kunden werden auch keine neuen Kreditfinanzierungen eingegangen. Ihr aushaftender Saldo ist zudem bis spätestens 2030 zu tilgen.“ Weiters hat sich die RBI verpflichtet, ab 2021 keine neuen Finanzdienstleistungen für neue oder bestehende Thermalkohlekraftwerke oder -minen zu erbringen, noch sich direkt an (Re-)Finanzierungen für derartige Unternehmen zu beteiligen. Die RBI sieht hier aber auch eine Chance für neue Geschäftsfelder, darunter in den Bereichen erneuerbare Energie, Elektromobilität, Energieeffizienz oder Ressourcenmanagement.

„Zudem fordern wir unsere Firmenkunden auf, einen ESG-Fragebogen auszufüllen“, so Daumann. Dieser beinhaltet unter anderem Fragen zum Energieverbrauch sowie zu den Treibhausgasemissionen. „Hier ermitteln wir auch, ob Firmenkunden sich eigene Klimaziele gesetzt haben. Mithilfe dieser Daten ist es uns zukünftig möglich, die finanzierten Treibhausgasemissionen genauer auszuweisen und damit zu monitoren, ob wir unserem gesetzten Klimaziel näherkommen.“ Klimaschutz geht eben alle an. Mit ihren wissenschaftlich fundierten Zielen trägt die Raiffeisen Bank International jedenfalls dazu bei, die negativen Umweltauswirkungen der eigenen Unternehmenstätigkeit langfristig zu minimieren.

Information

Die Raiffeisen Bank International bekennt sich zu einem verantwortungsvollen Bankwesen für eine nachhaltige Zukunft. Mehr zu Thema: 

rbinternational.com