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Öffentliche Verkehrsmittel

Epidemiologe: "Maskenpflicht hat aus Public-Health-Sicht keinen Effekt"

FFP-2 Maskenpflicht in den oeffentlichen Verkehrsmitteln // FFP-2 mandatory masks in public transport
Die FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Wien auch künftig – ihr epidemiologischer Nutzen ist fraglich, der individuelle hingegen unbestritten.Tobias Steinmaurer / picturedesk
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Als isolierte Maßnahme ist die FFP2-Maskenpflicht in Wiener U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen unter den derzeitigen Bedingungen weitgehend nutzlos, sagt Epidemiologe und Corona-Experte Gerald Gartlehner von der Donau-Universität Krems. Sie sei ein „Relikt aus früheren Tagen“.

Neben Gesundheitseinrichtungen wie etwa Spitälern, Pflegeheimen und Apotheken gehören in Wien öffentliche Verkehrsmittel zu den einzigen Innenräumen, in denen eine FFP2-Maske getragen werden muss. Erst vor Kurzem wurde diese Maßnahme erneut verlängert und von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) als notwendig und sinnvoll verteidigt. Schließlich habe die WHO die Pandemie nicht für beendet erklärt und Covid-19 sei noch immer eine meldepflichtige Krankheit.

Damit geht Wiens Stadtregierung auch künftig einen eigenen Weg. In keinem anderen Bundesland gilt in Straßenbahnen und Bussen eine FFP2-Maskenpflicht, U-Bahnen gibt es außerhalb Wiens bekanntlich nicht.