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"One Love" gibt es nur zwischen Fifa und Katar

Die Kapitänsbinde, um die gestritten wird
Die Kapitänsbinde, um die gestritten wirdIMAGO/Sportfoto Rudel
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One Love? No Love! Der Weltverband predigt Weltoffenheit – und lässt sie dabei gar nicht erst zu.

Die Machtspiele des Fußball-Weltverbands Fifa haben vor dem Spiel zwischen England und dem Iran ein neues ernüchterndes Kapitel erlebt. Harry Kane wollte als erster von sieben Kapitänen europäischer Mannschaften bei dieser Weltmeisterschaft mit der „One Love“-Binde den Rasen des Education City Stadium betreten und so ein Zeichen für Menschenrechte und Vielfalt setzen. Wenige Stunden vor dem Anpfiff war die Botschaft der Fifa aber eine unmissverständliche: No Love statt One Love!

Mit der „One Love“-Binde wäre es der Fifa wahrlich zu bunt geworden. Ihre Drohung an alle Kapitäne: Wer sie trägt, wird schon zu Spielbeginn mit einer Gelben Karte bedacht. Also allein schon in den ersten beiden Gruppenspielen die Binde zu tragen würde eine Sperre für das dritte Gruppenspiel zur Folge haben – absurd. Der Zugang der sieben europäischen Verbände und Kapitäne war löblich und richtig. Allein, bei der Fifa ist nicht einmal auf einem Stück Stoff etwas Platz für Menschlichkeit.

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