Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Wettbewerb

Abstimmung beim Song Contest geändert: Mehr Macht dem Publikum

Sieger des ESC 2022: Die Ukraine mit dem Kalush Orchestra.
Sieger des ESC 2022: Die Ukraine mit dem Kalush Orchestra.APA/AFP/MARCO BERTORELLO
  • Drucken

Im Halbfinale entscheiden künftig ausschließlich die Zuschauer. Über den Sieger entscheiden dann wieder die Punkte einer Jury und das Publikum in Kombination.

Beim nächsten Eurovision Song Contest (ESC) in Liverpool soll das Publikum mehr Einfluss bekommen. Wie die veranstaltende Europäische Rundfunkunion (EBU) am Dienstag mitteilte, entscheiden im Halbfinale ausschließlich die Zuschauer darüber, welche Länder ins Finale einziehen. Dort bleibt es dann aber dabei, dass die Punkte durch eine Kombination von Publikum und professioneller Jury vergeben werden.

Neu ist auch, dass ESC-Fans außerhalb des Eurovision-Gebiets für ihre Favoriten abstimmen können, wie die EBU weiter mitteilte. "Ihre Stimmen werden addiert und in Punkte umgewandelt, die sowohl im Halbfinale als auch im Großen Finale das gleiche Gewicht haben wie ein teilnehmendes Land", hieß es. Die Stimmabgabe erfolge in diesen Fällen online über eine sichere Plattform, als Beleg gelte eine Kreditkarte des Wohnortes.

Großbritannien ist Gastgeberland

Insgesamt nehmen 37 Länder am ESC teil. In den Halbfinals am 9. und 11. Mai 2023 konkurrieren 31 Teilnehmer um 20 Plätze für das Finale am 13. Mai. Dafür sind traditionell die fünf großen Länder - und Geldgeber - Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien ebenso gesetzt wie das Siegerland des Vorjahres, die Ukraine. ("Stefania" von Kalush Orchestra hatte das Rennen gemacht.)

Großbritannien springt als Zweitplatzierter von 2022 als Gastgeberland ein, da die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen nicht in der vom russischen Angriffskrieg betroffenen Ukraine über die Bühne gehen kann. Ausgetragen wird der Wettbewerb in Liverpool. Die Briten sind schon häufiger als Ausrichter eingesprungen.

(APA/dpa)