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Wien

Rot-pinkes Ringen um den Ring

Ringsperre
Sperre der Wiener Ringstraße 2017 wegen eines „Hanfwandertags“.Jeff Mangione / picture
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Die Neos wollen weniger Autos auf der Ringstraße, der SPÖ gefällt das nicht.

Wien. Müsste man die Neos in der Wiener Regierungskoalition mit einem Wort beschreiben, dann wäre es wohl: brav. Von den Pinken merkt man in der nunmehr zwei Jahre und eine Woche bestehenden „Fortschrittskoalition“ mit der SPÖ merklich wenig.

Mögliche Streitpunkte (den Lobau-Tunnel etwa) strich man lieber schon davor aus dem Koalitionsabkommen. Erst als Bürgermeister Michael Ludwig 1,4 Milliarden Euro für die Wien Energie im Alleingang lockermachte, hörte man es bei den Pinken rumoren.

Verstimmungen gibt es nun auch wegen eines anderen Themas: eines verkehrsberuhigten Rings mit von Autos befreiten Nebenfahrbahnen. Diesen wollen die Neos für den Stadtentwicklungsplan 2035 festschreiben – auch wenn dies „nicht allen gefallen wird“, gab sich Christoph Wiederkehr bei der Mitgliederversammlung der Wiener Neos zuletzt kämpferisch. Die Retourkutsche der SPÖ – schließlich sind Verkehrsagenden in fester Hand von Verkehrsstadträtin Ulli Sima – kam am Dienstag.