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Schusswaffen-Angriffe

USA: Eine Woche, zwei Angreifer, zwölf Tote

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Trauer in Colorado Springs: Ein 22-Jähriger erschoss fünf junge Partygäste in einem Nachtklub. 25 Menschen wurden verletzt.(c) APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/CHET STRANGE (CHET STRANGE)
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Zwei Angriffe mit Schusswaffen sorgen in den USA für Schock und Trauer. Wieder einmal. Am Samstag attackierte ein junger Mann Feiernde in einem Club; am Dienstag erschoss ein Angestellter Menschen in einem Supermarkt.

New York/Chesapeake/Colorado Springs. Es ist die Woche von Thanksgiving. Eine Woche, die US-Amerikaner erst mit langen Reisen, dann mit großen Festmahlen und letztlich mit dem Black Friday, dem Einkaufsrabatt-Tag, begehen: Das koloniale Erntedankfest ist der wohl wichtigste Feiertag der USA, eine Zeit, in der Familien im ganzen Land zusammenkommen.

Für einige Familien in den Bundesstaaten Colorado und Virginia fällt das Thanksgiving-Fest heuer allerdings in eine Zeit der Trauer, in eine Zeit der Wut. Gleich zwei große Schusswaffen-Angriffe sind diese Woche passiert, und bei beiden töteten Angreifer viele Menschen. Am Samstagabend erschoss ein junger Mann fünf Partygäste in einem Nachtklub in Colorado Springs – einem Nachtklub, der als Treffpunkt der queeren Szene der Gegend bekannt ist. Und Dienstagnacht eröffnete ein Angestellter in einem Walmart-Supermarkt in Chesapeake im Bundesstaat Virginia das Feuer. Sechs Menschen starben dabei, der Mann erschoss sich anschließend selbst.