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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Österreich, ein Spyware Hotspot - Bolsonaros teurer Widerspruch gegen Wahlergebnis - Russische DDOS-Attacke auf EU-Parlament

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Spyware Hotspot Österreich? Prominente Anwaltskanzleien wurden vom Staatstrojaner „Subzero“ der Wiener Firma DSIRF befallen. Aber auch österreichische und deutsche Geheimdienste verhandelten um das Produkt. Der schmale Grat zwischen Cybersicherheit und Cyberkriminalität. Mehr dazu von Anna Thalhammer. [premium]

Urteil im Fall Strache und Prikraf: In der Neuauflage des Prozesses gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im Zusammenhang mit der Affäre um den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (Prikraf) ist am Donnerstag ein Urteil zu erwarten. Die Verhandlung musste zum Teil wiederholt werden, da das Oberlandesgericht Wien (OLG) Widersprüche im Ersturteil aufgezeigt hatte. Strache und der mitangeklagte Eigentümer der Privatklinik Währing, Walter Grubmüller, waren 2021 zu bedingten Haftstrafen verurteilt worden. Kollegin Hellin Jankowski berichtet live aus dem Gericht. Mehr dazu.

Russische DDOS-Attacke auf das EU-Parlament: Nachdem das EU-Parlament Russland in einer Resolution als Unterstützer von Terrorismus bezeichnet hat, ist die Internetseite der Institution angegriffen worden. Eine kremlnahe Hackergruppe habe sich zu der Attacke bekannt. „Ein weiteres Zeichen für die aggressive Verzweiflung des Moskauer Regimes - und ironischerweise ein PR-Coup für die Parlamentarier“, meint unser Korrespondent Oliver Grimm in seinem Brüssel-Briefing. Mehr dazu [premium]

Die politische Dimension eines WM-Trikots: An dieser Fußball-WM ist alles politisch. Während sich Verbände mit unerwünschten politischen Botschaften den Unmut der Fifa einhandeln, erhebt jetzt eine Recherche Vorwürfe gegenüber dem DFB-Nachhaltigkeitsanspruch. Mehr dazu [premium]

Bolsonaros Beschwerde gegen Wahlergebnis abgewiesen: Brasiliens rechtspopulistisches Staatsoberhaupt Jair Bolsonaro ist mit seiner Beschwerde gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl gescheitert. Der Vorsitzende des brasilianischen Wahlgerichts, Alexandre de Moraes, wies eine Klage ab. Zudem verhängte er eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 4,1 Mio. Euro gegen Bolsonaros Koalitionsparteien wegen Anstrengung von Rechtsstreitigkeiten "wider Treu und Glauben".

Selenskij fordert weitere Verurteilung Russlands: Russland müsse deutlich als terroristischer Staat bezeichnet werden, forderte Selenskij am Mittwoch per Video von der UNO in New York. Das Treffen des Rates war zuvor nach einer Forderung von Selenskyj kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt worden. Mehr dazu in unserer Ukraine-Berichterstattung.

Die Moralpolizei darf diesmal zuhause bleiben: Immer mehr Menschen sind zum Sparen gezwungen. Rund um den Black Friday wittern Rabattjäger ihre Chance, dafür sollte man sie nicht verurteilen. Auch in anderen Fällen war die Moralkeule selten hilfreich, schreibt David Freudenthaler in der heutigen Morgenglosse. Mehr dazu.

Zeitreise: Heute vor 100 Jahren sorgt ein Vanity-Bericht für Aufsehen. Das Fazit: Picasso größerer Maler als Raffael. Mehr dazu [premium]