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Wien

Adventour: Von Figls Rede und dem Krippenverbot

Ben Mayer vor der Minoritenkirche, die Teil seiner Adventtour ist.(c) Caio Kauffmann
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Nach Jahren im Management hat Ben Mayer vor zwei Jahren den Beruf gewechselt: Als Fremdenführer bietet er nun erstmals Adventspaziergänge an.

Der Startpunkt, den sich Ben Mayer für seine Adventtouren überlegt hat, ist auf den ersten Blick kein besonders weihnachtlicher: der Minoritenplatz.

Vielmehr scheint selbiger einer der wenigen Orte der Wiener Innenstadt zu sein, der von Punschständen verschont geblieben ist. Für den Fremdenführer Ben Mayer aber ist der Platz ein „nachdenklicher Beginn“ für seine weihnachtlichen Spaziergänge, die er erstmals und an allen Adventwochenenden anbietet (siehe Infobox).

Wieso also der Minoritenplatz? Nun, hier steht zwischen Kirche und Außenministerium das Leopold-Figl-Denkmal, das Mayer zum Anlass nimmt, um an die legendäre Weihnachtsansprache des ersten Kanzlers der Zweiten Republik im Jahr 1945 zu erinnern: „Ich kann euch zu Weihnachten nichts geben, ich kann euch für den Christbaum, wenn ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben (. . .). Wir haben nichts. Ich kann euch nur bitten: Glaubt an dieses Österreich!“