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Dialog

Venezuelas Regierung und Opposition starten neue Gespräche

Das Land steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Die Verhandlungsparteien wollen ein Teilabkommen über soziale Fragen unterzeichnen. Die Regierung brach den Dialog vor rund einem Jahr ab.

Venezuelas Regierungs- und Oppositionsvertreter wollen ihre vor gut einem Jahr abgebrochenen Gespräche wieder aufnehmen. Die Verhandlungen sollen am Samstag in Mexiko-Stadt weitergehen, wie die norwegische Regierung als Vermittler des Dialogs am Donnerstag mitteilte. Das von Präsident Nicolás Maduro autoritär regierte südamerikanische Land steckt seit Jahren in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise.

"Wir heißen unsere venezolanischen Brüder herzlich willkommen", schrieb Mexikos Außenminister, Marcelo Ebrard, auf Twitter. Die Verhandlungsparteien wollen bei den Gesprächen ein Teilabkommen über soziale Fragen unterzeichnen, wie die norwegische Botschaft in Mexiko weiter erklärte. Die Opposition teilte mit, sie erwarte von dem Prozess auch Garantien für freie Wahlen. Die USA begrüßen die Wiederaufnahme der Gespräche. "Die Vereinigten Staaten unterstützen das venezolanische Volk bei dem Streben nach einer besseren Zukunft", schrieb der für die westliche Hemisphäre zuständige Staatssekretär im Außenministerium, Brian Nichols, auf Twitter.

Die venezolanische Regierung hatte im Oktober vergangenen Jahres nach nur zwei Monaten den Dialog mit der Opposition abgebrochen. Grund war die Auslieferung eines Vertrauten von Maduro an die USA. Der kolumbianische Geschäftsmann Alex Saab war zuvor auf den Kapverdischen Inseln festgenommen worden. In den Vereinigten Staaten wird ihm unter anderem Geldwäsche vorgeworfen.

(APA/dpa)