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Wie kann man zwischen Kinderbetreuung, Arbeitsalltag und Freizeitstress das rechte Maß an Zeit mit- und füreinander finden?
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Serie: Gefühlssache

Wie viel Zeit braucht man füreinander?

Zeit ist kostbar, auch in Beziehungen. Wie viel Zeit sollte man sich füreinander, aber auch für sich selbst nehmen? Und wie schafft man es unterschiedliche Zeit-Bedürfnisse aufeinander abzustimmen?

Die Kinder abholen, die Oma besuchen, zur Post laufen, das aufwändige Arbeitsprojekt braucht zusätzliche Zeit und ins Fitnessstudio wollte man ja auch endlich wieder einmal gehen: Der Tag hat wie immer nur 24 Stunden, das Wochenende bloß zwei Tage und die Liste an zu erledigenden Dingen wird nicht kürzer. Da kommt es schon einmal vor, dass am eigentlich wichtigsten Zeit gespart wird: an der Zeit für sich selbst und an der Zeit für den Partner oder die Partnerin.

„Wird der Alltag stressig, dann ziehen wir die Zeit zuerst bei uns selbst ab: Bei Gesundheit, Schlaf, Bewegung und Partnerschaft“, weiß auch Benjamin Floer, „Ideal ist das nicht.“ Der Theologe coacht und berät zum Thema Zeitmanagement, etwa der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

„Mehr Zeit für Privates“ steht auch ganz oben auf der Wunschliste der Österreicherinnen und Österreicher, wie eine IMAS-Studie zum Thema Zeitmanagement aus dem Jahr 2018 zeigt. Gemeint war dabei vor allem mehr Zeit für die Familie, aber eben auch Zeit zum Reisen, Sporteln oder einfach nur für sich selbst.

Die Serie „Gefühlssache“ erscheint immer mittwochs und beschäftigt sich mit Themen rund um zwischenmenschliche Beziehungen, Sexualität und Selbstliebe. Alle Texte finden Sie unter diepresse.com/gefuehlssache. Bei Fragen, Anmerkungen, Themenvorschlägen und Kritik schreiben Sie uns gerne an diese E-Mail-Adresse: schaufenster@diepresse.com.

Beziehungs-Zeit

Doch wie kann man zwischen Kinderbetreuung, Arbeitsalltag und Freizeitstress das rechte Maß an Zeit mit- und füreinander, aber auch getrennt voneinander finden? Eine universelle Zeitformel gebe es nicht, auch kein Mindestmaß an Zeit, dass man auf jeden Fall miteinander verbringen müsse, erklärt Floer. „Zeitbedürfnisse sind individuell. In einer Beziehung verstärkt sich das noch einmal, da unterschiedliche Bedürfnisse nach gemeinsamer und einzelner Zeit aufeinander abgestimmt werden müssen.“ 

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