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WM-Reportage

Der schwächste WM-Gastgeber: Katars Scheitern mit zwölf Jahren Anlauf

Mandatory Credit: Photo by Kieran McManus/Shutterstock (13634753cx) Ismail Mohamad of Qatar reacts. Qatar v Senegal, FIF
Katars Spieler stoßen bei dieser WM an ihre natürlichen Grenzen.IMAGO/Shutterstock
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Nach der zweiten Niederlage steht fest: Dem WM-Gastgeber ist es nicht gelungen, innerhalb einer Dekade ein konkurrenzfähiges Nationalteam aufzubauen. Dass die Katarer keinen echten Heimvorteil genießen, erschwerte die Aufgabe.

Am Freitagnachmittag wurde amtlich, was seit dem Tag der WM-Vergabe im Dezember 2010 erwartet werden musste: Katar ist der schwächste WM-Gastgeber aller Zeiten. Das 1:3 gegen Senegal markierte die zweite Niederlage im zweiten Spiel, das sportliche Schicksal des Außenseiters ist damit besiegelt.

In der abschließenden Partie gegen Niederlande stellt sich einzig die Frage, wie hoch die Niederlage ausfallen wird. Mit Katar scheidet zum zweiten Mal in der WM-Historie der Gastgeber in der Vorrunde aus. Nur Südafrika hatte zuvor 2010 die K. o.-Phase verpasst, dabei aber immerhin vier Punkte geholt.

Wären alle Fußballfans bei dieser Weltmeisterschaft Katarer, es wäre beängstigend ruhig in den Stadien. Das liegt zum einen an der fehlenden Fankultur und zum anderen am Naturell der Menschen. Auf dem Weg zum Al Thumama Stadium, wo sich die Auswahlen von Katar und Senegal wenig später gegenüberstehen, geht es unter den Einheimischen geordnet zu. Kein Gebrüll, kein Getrommel. Dagegen ist die Regionalliga Ost ein Tollhaus.