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Das Griss um einen Platz bei Messi

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Eine Kultfigur, nicht nur unter Fans: Lionel Messi.APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV
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Kein anderes Spiel bei dieser WM weckte unter den Journalisten in Katar bislang ein derart großes Interesse wie das Duell zwischen Argentinien und Mexiko. Über die Warteliste der Fifa und das Los als Österreicher.

Rejected. Dieses eine Wort in der E-Mail der Fifa hat Hunderte Journalisten aus aller Welt in den Stunden vor dem Spiel zwischen Argentinien und Mexiko ernüchtert. Wer von der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar berichten möchte, der braucht zunächst eine Akkreditierung.

Knapp 4000 schreibende und fotografierende Medienschaffende haben diese erste Hürde genommen, hinzu kommen 8000 von diversen Fernsehstationen. Die Medientribünen in den acht WM-Stadien sind großzügig angelegt. Sie bieten Platz für ein paar Hundert Journalisten, aber längst nicht immer für alle.

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Beim Spiel Schweiz gegen Kamerun im Al Janoub Stadium blieben etliche Plätze im Medienbereich frei, weil das internationale Interesse enden wollend war. Anders ist das etwa, wenn Argentinien und Lionel Messi antanzen. Messi ist medial immer und überall ein Zugpferd, egal ob in Barcelona, Paris oder eben Katar.

Weil die Begegnung der Albiceleste gegen Mexiko am Samstagabend der vielleicht vorletzte WM-Auftritt in der Karriere des Lionel Messi gewesen sein könnte, war das Griss um einen Platz im Lusail Stadium umso größer.

Die Fifa musste aus Kapazitätsgründen etliche Matchticket-Anfragen ablehnen. 400 ausgewählte Journalisten fanden einen Arbeitsplatz samt Tisch im Stadion vor, 262 weitere ergatterten immerhin einen Sitzplatz. Dann bleibt der Laptop auf dem Schoß. „Verrückt“ sei die Nachfrage nach dem Argentinien-Spiel in den Tagen und Stunden vor dem Anpfiff gewesen, erzählt ein Mitarbeiter Ticketing-Schalter im Pressezentrum.