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Schlagfertige Antwort

Warum der Neuseeland-Besuch? "Weil wir Ministerpräsidentinnen sind"

Mit Sanna Marin (links) reiste zum ersten Mal überhaupt eine finnische Ministerpräsidentin nach Neuseeland.
Mit Sanna Marin (links) reiste zum ersten Mal überhaupt eine finnische Ministerpräsidentin nach Neuseeland.APA/AFP/DIEGO OPATOWSKI
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Die finnische Regierungschefin Sanna Marin und ihre neuseeländische Amtskollegin Jacinda Ardern kontern einem Reporter: Dieser wollte wissen, ob das Treffen mit ihrem Alter und Geschlecht zu tun habe. Hätte man diese Frage auch Ex-US-Präsident Barack Obama und John Key gestellt, wollen die beiden wissen.

Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin hat bei einem Besuch in Neuseeland eine Reporterfrage nach dem Zweck ihrer Reise schlagfertig gekontert. Auf die Frage, ob sie sich mit ihrer Kollegin Jacinda Ardern nur wegen des ähnlichen Alters oder anderer Gemeinsamkeiten treffe oder ob die Neuseeländer jetzt mehr Abkommen mit Finnland erwarten können, sagte Marin am Mittwoch in Auckland: "Wir treffen uns, weil wir Ministerpräsidentinnen sind."

Ardern hatte bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Marin zunächst mit der Gegenfrage erwidert, ob jemand eine solche Frage jemals Ex-US-Präsident Barack Obama und dem früheren neuseeländischen Premierminister John Key wegen ihres ähnlichen Alters gestellt hätte. "Natürlich haben wir einen hohen Anteil an Männern in der Politik. Das ist die Realität", sagte sie. Wenn sich zwei Frauen träfen, liege das nicht einfach nur an ihrem Geschlecht.

Visite ist eine Premiere

Marin (37) und Ardern (42) sind zwei der jüngsten Regierungschefinnen und -chefs der Welt. Mit Marin reiste zum ersten Mal überhaupt eine finnische Ministerpräsidentin nach Neuseeland. Sie wird dabei von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Im Fokus des Treffens mit Ardern standen unter anderem der Ukraine-Krieg, die Klimapolitik und der Kampf für Menschenrechte, Demokratie und die Gleichstellung der Geschlechter. Von Neuseeland wird Marin weiter nach Australien reisen, wo sie am Freitag Premier Anthony Albanese trifft.

(APA/dpa)