Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Blackout

Wie sich die Schweizer auf den Strommangel vorbereiten

SWITZERLAND-ENVIRONMENT-ENERGY-ELECTRICITY
Der Staudamm am Lago di Robièi im Tessin (Archivbild).APA/AFP/FABRICE COFFRINI
  • Drucken

Waschen bei 40 Grad, 100 km/h auf den Straßen, keine Leuchtreklame: Der Stufenplan des Bundesrates ist detailliert und betrifft Großbetriebe wie Haushalte. Doch die Kontrolle wird schwierig.

Vor ziemlich genau einem Jahr verdutzte Guy Parmelin die Schweizer Öffentlichkeit, und vor allem verärgerte er Energieministerin Simonetta Sommaruga. In einem statisch wirkenden Video, das Ruhe ausstrahlen sollte – im Gegensatz zum vermittelnden Inhalt –, warnte Parmelin vor einer Strommangellage, „neben der Pandemie die größte Gefahr für die Versorgung der Schweiz“. Es sei wichtig, vorauszuplanen, so der damalige Bundespräsident und konservative Wirtschaftsminister. Und im Oktober des Jahres 2021 fragten sich sowohl die Bevölkerung als auch das Energieministerium: Welche Strommangellage? Lehnte sich Parmelin ohne Not nicht gar weit aus dem Fenster?

Nicht weit genug, das weiß ganz Europa seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den daraus resultierenden Energieengpässen. Dabei rechnete vor einem Jahr Sommarugas Ministerium selbst vor, dass Stromengpässe im Winter 2025 virulent sein könnten. Denn im Sommer kann sich die Schweiz zwar gänzlich selbst mit Strom versorgen, im Winter jedoch ist die Alpenrepublik auf Importe angewiesen.