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Handels-KV

Der Weihnachtsfrieden ist gerettet, und jetzt?

Einkaufsstraße
Rabimmel rabammel rabumm, der Weihnachtszauber geht um. Hier im Bild die beschauliche Wiener Innenstadt während des Lockdowns im Dezember 2021. Im heurigen Weihnachtsgeschäft sind die Einkaufsstraßen deutlich voller.(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
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Mit der Einigung auf einen neuen Kollektivvertrag sind die angedrohten Streiks im Handel abgesagt. Doch der Abschluss ist trügerisch und könnte die Personalnot in der Branche weiter befeuern.

Es war eine Geduldsprobe. Nach vier erfolglosen Verhandlungsrunden schienen die Fronten zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern verhärtet. Bevor es am Dienstag in die letztlich entscheidende Gesprächsrunde ging, glaubten nur wenige an einen Abschluss, hieß es aus Verhandlungskreisen gegenüber der „Presse“. In mehr als 300 Betrieben hat es bereits Streikbeschlüsse für kommenden Freitag und Samstag gegeben. Der erste Streik der Handelsangestellten in Österreich sollte aber in letzter Sekunde abgewendet werden.

Am Dienstagabend einigten sich die Sozialpartner auf einen neuen Kollektivvertrag für die 430.000 Beschäftigten im Handel. „Die Presse“ mit einem Überblick, wie der Abschluss im Vergleich zu anderen Branchen zu bewerten ist, wer davon am meisten profitiert und wie sich die Anhebung der Kollektivverträge auf die vielen offenen Stellen auswirken könnte.