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Demografie

Österreichs Bevölkerung: Der Anteil der Erwerbstätigen nimmt ab

Die Zahl der Menschen in Österreich nimmt konstant zu, jene der Erwerbstätigen stagniert jedoch.
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Bis 2080 wird die Bevölkerung in Österreich auf 10,5 Mio. Menschen wachsen, aber dennoch steigt nicht die Zahl der Werktätigen. Es wird aber viel mehr Pensionisten geben. Ohne Zuwanderung wäre diese Entwicklung noch stärker.

Wien. Wir werden mehr und wir werden älter. Das ist die Kernaussage der langfristigen Bevölkerungsprognose, die von der Statistik Austria am Mittwoch präsentiert wurde. Demnach hat sich die Zahl der Menschen in Österreich nicht nur seit Beginn der 1950er-Jahre von knapp sieben Millionen auf inzwischen neun Millionen erhöht, sie wird auch bis 2080 weiter auf 10,5 Millionen Menschen ansteigen. Allerdings erfolgt dieses Wachstum vor allem in der Generation 65 plus. Der Anteil der Erwerbspersonen sinkt hingegen. Wie entwickelt sich die österreichische Bevölkerung und was sind die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Pensionssystem? „Die Presse“ gibt Antworten.

1 Warum steigt die Bevölkerungszahl in Österreich konstant an?

Der wichtigste Grund für die wachsende Bevölkerungszahl ist die höhere Lebenserwartung. Diese stieg bei Männern seit 1951 bereits um 16,5 auf 78,9 Jahre und wird bis 2080 sogar auf 89,2 Jahre steigen. Bei Frauen ist die Entwicklung ähnlich, nur dass diese mit 92 Jahren im Jahr 2080 im Schnitt noch fast drei Jahre länger leben. Aber auch die Migration spielt eine entscheidende Rolle. Denn diese sorgt vor allem seit dem Jahr 2000 konstant für einen Netto-Zustrom von 20.000 bis zu 110.000 Menschen im Jahr.

2 Welche Rolle spielen Geburten und Zuwanderung in Zukunft?