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Kunstlicht

Kaup-Hasler: Bitte gleich eine Kulturstrategie 2040 für Wien!

Auch Stadträtin Kaup-Hasler stellte jetzt einen „Dialogprozess“ für eine „Kulturstrategie 2030“ vor. Dabei brauchte es: Daten.

Entzückend: Entscheidungsträger aus der Wiener Kulturszene und Beamte basteln aus Legosteinen ihre Zukunftsvisionen. „Out of the box“ ist wohl genau nicht der richtige Begriff für dieses Denken in Ecken. Aber wohl das, was Unternehmensberater gemeinhin mit derlei „kreativen“ Strategien erreichen wollen. Wie Ernst & Young (EY) etwa in diesem „Workshop“ zu „Diversität und Gleichberechtigung“. Glaubt man der Präsentation, die Wiens Kulturstadträtin, Veronica Kaup-Hasler (SP), am Montag vorstellte: Es ging um die bereits laufende, von EY strategisch begleitete (115.000 Euro) Entwicklung der „Wiener Kulturstrategie 2030“.

Auf zwei Jahre ist dieser „Dialogprozess“ angelegt – gerade befindet man sich nach „Experteninterviews“ sowie der Definition acht äußerst zeitgeistiger „Handlungsfelder“ („Fair Pay“, „Klima“, „Erinnerungskultur“) in Phase zwei. Die Strategie selbst soll dann im Herbst 2023 präsentiert werden. Darunter konkrete „Leuchtturmprojekte“, verspricht Kaup-Hasler. Auf die darf man gespannt sein.