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Aktie der Woche im Check

Die Puma-Aktie bereitete heuer Kopfweh. Kann man mit ihr nun gut verdienen?

Puma wird fortan von einem neuen Chef geführt.
Puma wird fortan von einem neuen Chef geführt.
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Der Sportartikel-Hersteller muss einen unerwarteten Chefwechsel verkraften. Und hat nun noch einen Tiefschlag vor sich. Die Aktie ist aber bereits ziemlich unterbewertet, meinen Analysten. Wie hoch könnte sie nun steigen?

Die Überraschung war groß, zumal ein solch nahtloser Wechsel eines Konzernchefs zum Erzkonkurrenten nicht alltäglich ist: als Anfang November bekannt wurde, dass Puma-Chef Björn Gulden mit 1. Jänner das Ruder bei Adidas übernimmt, schickten die Anleger die Aktie des deutschen Sportartikel-Herstellers Puma auf ein 52-Wochen-Tief von 41,31 Euro. Davon hat sich das Papier mit einem Kurswert von aktuell 50,3 Euro wieder erholt.

Aber der nächste Tiefschlag droht schon demnächst: Puma dürfte, verdrängt vom Aufsteiger Porsche, den DAX nach rund einem Jahr wieder verlassen und in den MDAX zurück absteigen müssen. Gulden hat Puma in den DAX geführt, als der Index im Vorjahr auf 40 Titel erweitert wurde, jetzt geht der in der Finanzwelt äußerst anerkannte Norweger, und der Verbleib in der „Champions League“ der deutschen Börse ist auch weg.
Für den neuen Puma-Chef, den bisherigen Chief Commercial Officer Arne Freundt, ist das nicht gerade ein schönes Einstandsgeschenk. Aber immerhin kann er auf äußerst soliden Geschäftszahlen aufsetzen – und die Analysten streuen Puma ohnedies Rosen.

Wozu aber raten sie Anlegern?