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Interview

Euro-Einführung in Kroatien: „Wir werden die Stabilität stärken“

Die Zeit der kroatischen Kuna geht zu Ende. Ab 1. Jänner gilt der Euro. Der Wechselkurs der Kuna steht seit Langem fest, er entspricht 13 Cent.IMAGO/Pixsell
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Kroatiens Finanzminister, Marko Primorac, blickt der Euro-Einführung am 1. Jänner mit Optimismus entgegen.

Die Presse: Sie haben kürzlich erstmals einen Haushaltsentwurf in Euro vorgelegt. Fiel Ihnen dessen Abfassung schwer?

Marko Primorac: Es war schon eine Herausforderung, die Budgeterhöhungen von viel höheren Kuna-Summen in viel geringeren Euro-Beträgen darzustellen. Wir sind die Kuna gewöhnt. In Euro sind die Zahlen viel kleiner.

In welchem Maß lebt Kroatien denn schon jetzt mit dem Euro?

Kroatien hat bereits jetzt eine stark „eurosierte“ Wirtschaft. Über 70 Prozent aller Spareinlagen sind in Euro angelegt. Ein großer Teil unserer Staatsschulden wurde in Euro aufgenommen. Auch im Alltag ist der Euro schon lang präsent. Die Preise von größeren Anschaffungen wie von Wohnungen, Häusern und Autos wurden schon bisher in Euro ausgewiesen, wenn auch mit Kuna bezahlt.

Was ist die größte Herausforderung bei der Euro-Einführung?