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Fahrbericht

Honda Civic: Kein Hybrid aus dem Lehrbuch

In Generation XI zeigt sich der Civic als kompaktes Fließheck mit großer Kofferraumklappe und viel Platz für vier Personen. Bei Interieur und Bedienung darf der Honda vielen Premiummarken als Lehrbeispiel dienen.
In Generation XI zeigt sich der Civic als kompaktes Fließheck mit großer Kofferraumklappe und viel Platz für vier Personen. Bei Interieur und Bedienung darf der Honda vielen Premiummarken als Lehrbeispiel dienen.Skarwan
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Eine interessante Variante von Hybridtechnik zeigt Honda im neuen Civic – es ist aber auch gut, wenn einen das gar nicht interessiert: Als Musterbeispiel von Ergonomie ist dies ein Auto, das man einfach gern fährt.

Wien. Die einfache Lösung ist selten die richtige für Honda. Was hat man nicht alles zum ersten Mal gesehen und bestaunt bei der Marke, wir denken spontan an Allradlenkung (Prelude) und die Ventilsteuerung VTEC samt der dazugehörigen lustigen Hochdrehzahlautos. Mit dem hybriden Insight war Honda in vielen Ländern vor dem Prius auf dem Markt, und als man in Europa meinte, Diesel sei die Zukunft, baute Honda eben Dieselmotoren, die gleich zu den allerbesten zählten, anstatt sie für diesen (global gesehenen) Bonsaimarkt einfach zuzukaufen, wie das Toyota bei BMW tat. Hondas erstes Elektroauto: auch gegen den Strich gebürstet – nicht mit der größten, sondern mit der kleinsten Batterie. Weil man's für richtig hält.

Großer Vierzylinder

Ein Hybrid aus dem Schulbuch ist der neue Civic auch nicht gerade. Nicht einmal jenes „e:HEV“-System, wie es in den Modellen Jazz und H-RV erst kürzlich debütiert hat, hat man für den neuen Civic übernommen. Das Prinzip zwar schon, der Vierzylinder ist aber ein komplett neu entwickelter Zweiliter (statt 1,5 Litern).