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Rettungspaket

Sanierungsfall Volkshochschulen

Das Programm der Wiener VHS soll erhalten bleiben. Kursbeiträge könnten aber steigen.Clemens Fabry
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Covid-Ausfälle, Inflation und viele Jahre Defizit-Betrieb: Um das Programm 2023 zu retten, brauchen die Wiener VHS fünf Millionen Euro extra. Lang reichen wird das nicht.

Vom Kochkurs „aphrodisierende Lebensmittel“ bis zum Hula-Tanz aus Hawaii: Das Hobby oder Interesse, mit dem man sich in Wien nicht in einem Kurs an einer Volkshochschule (VHS) befassen kann, das muss einem erst einmal einfallen. Das Programm ist vielfältig, die Kurse sind günstig, über die Stadt verteilt – und der Betrieb ist seit Jahren schwer defizitär. Nun sind die Reserven aufgebraucht.

Um das Programm 2023 anbieten zu können, brauchen die VHS einen Zuschuss von fünf Millionen Euro. Dieses Rettungspaket legt die Stadt nun dem Bildungsausschuss vor, heißt es aus dem Büro von Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos). Neu sind die Probleme nicht, eine Sanierung ist seit Jahren Thema. Woher kommt die Misslage?