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Tourismus

Der Einkehrschwung wird teurer – Winterurlaub um jeden Preis?

Auf Après-Ski und Hüttengaudi werden diesen Winter viele verzichten.
Auf Après-Ski und Hüttengaudi werden diesen Winter viele verzichten.Die Presse, Clemens Fabry
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Eine gute Buchungslage macht den Touristikern Hoffnung auf einen Winter wie damals. Doch die Preise explodieren, für viele wird der Skiurlaub zum verzichtbaren Luxus.

Viel mussten sich die heimischen Skilift-Betreiber anhören, als sie in den vergangenen beiden Wintern trotz coronabedingter Lockdowns darauf pochten, die Skigebiete offen zu halten. Für Flachländer im Osten kaum vorstellbar, spielt der Wintertourismus vor allem im Westen des Landes aber eine enorme volkswirtschaftliche Rolle – Tirol und Salzburg verzeichneten im letzten vollen Winter vor der Pandemie Nächtigungszahlen weit jenseits der 40 Millionen. Allein in Tirol sichert der Tourismus rund 50.000 Menschen ihren Lebensunterhalt.

Die pandemiebedingten Einschränkungen, die im Winter 2020/21 die Übernachtungen um mehr als 90 Prozent einbrechen ließen, scheinen nun endgültig vorbei. Für nur noch 30 Prozent der Österreicher stellt Corona diesen Winter ein potenzielles Reisehemmnis dar, heißt es in der am Dienstag präsentierten Tourismusanalyse des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo). Trotzdem scheint die Reiselust diesen Winter bei vielen gedämpft zu sein. Hauptgrund ist der aktuelle Preisauftrieb, der insbesondere der Gastronomie und Hotellerie zu schaffen macht.