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Unternehmenskultur

42 Prozent deutscher Arbeitnehmer fühlen sich im Job nicht wertgeschätzt

Viele Menschen in Deutschland sind - nicht mit - sondern in ihrem Job unzufrieden. Das liege vor allem daran, dass ihre Leistung zu wenig Anerkennung erfährt.

Bereits Abraham Maslow beschrieb 1943 in seiner bekannten Bedürfnispyramide, wie essenziell die Faktoren Anerkennung und Wertschätzung sind, um motiviert zu bleiben und sich weiterentwickeln zu können. Zwei Treiber, die auch im Job eine bedeutende Rolle spielen.

Dennoch werden diese Grundbedürfnisse oftmals nicht erfüllt: So zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage unter 3000 Befragten in Deutschland, dass nur 58 Prozent der Beschäftigten eine angemessene Wertschätzung für ihre Arbeitsleistung erhalten. Darüber hinaus geben 21 Prozent an, die Unternehmenskultur ihres Arbeitgebers nicht zu mögen.

Unternehmen sind gefordert, angemessen zu respektieren

Den Unternehmen sollten diese Ergebnisse zu denken geben, heißt es von dem beauftragten Institut Xing. Denn: Die Unternehmenskultur und das Arbeitsklima werde für Arbeitnehmer immer wichtiger. „Zunehmend entscheidend für die Arbeitsgeberattraktivität sind weiche Faktoren“, sagt New Work-Chefin Petra von Strombeck. Und weiter: „Karrieremöglichkeiten und Gehalt sind zwar immer noch wichtig, treten aber in den Hintergrund, wenn die Kultur im Unternehmen nicht stimmt.“

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sei Unzufriedenheit in der Belegschaft für die Betriebe fatal: „Menschen, die emotional kaum engagiert sind und das Gefühl haben, in einer Sackgasse zu stecken, sind auch schneller bereit, den Job zu wechseln“, fasst sie zusammen.

(APA/red)