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Im Gespräch mit den Expert:innen des Landes

Zwischen Sehnsuchtsort und Klimaschutz – wie die 15-Minuten-Stadt beides zusammenbringt

Der Seepark im Sommer
Der Seepark im Sommer(c) Daniel Hawelka
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Experten erklären die Grundlagen der klimafitten Stadtentwicklung. Im ersten Teil der Podcastreihe beleuchten Andreas Kleboth und Gerhard Schuster, wie der Klimaschutz von kurzen Wegen und regionalen Zentren in der Stadt profitiert, warum auch die klimafitte Stadt sexy sein muss und wie man das am Beispiel der Entwicklung der Wiener Donaustadt ablesen kann.

Eine Stadt vereint so viel: Sie ist Lebensraum und Identifikationsort. In ihr finden Vergangenheit und Zukunft zueinander, sie erzählt uns Geschichten und lässt uns eigene schreiben. Und – das mag auf den ersten Blick widersprüchlich wirken – sie kann einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wenn eine Stadt richtig geplant ist, nutzt sie Raum, Energie, Infrastruktur effizient und schafft damit nicht nur einen Möglichkeitsraum für den Menschen, sondern auch für den Klimaschutz.

Ein solches Zukunftsmodell möchte aspern Seestadt sein, erklärt Gerhard Schuster, Vorstand der Seestädter Entwicklungsgesellschaft. Hier forscht man daran, wie urbane Zukunft im Einklang mit der Umwelt gelingen kann. Ein – einst bewährtes und später in Vergessenheit geratenes – Modell dafür ist die 15-Minuten-Stadt oder auch Stadt der kurzen Wege. Ein städtisches Zentrum, in dem die essenziellen Grundbedürfnisse zu Fuß befriedigt werden können. Wichtig dafür ist, dass sich regionale Zentren bilden, die das leisten können. Die moderne Stadtentwicklung geht deshalb zunehmend weg von reinen Wohn-, Büro- oder Geschäftsgebieten und hin zu gemischt genutzten Stadtvierteln mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität.

Im „Presse“-Podcast-Studio zeichnet Gerhard Schuster gemeinsam mit Architekt Andreas Kleboth die stadtplanerische und historische Entwicklung Wiens nach – die beiden setzen sich mit dem Prinzip der polyzentralen Stadt auseinander und erklären, welche Erkenntnisse das „urbane Zukunftslabor“ und lebende Klimaschutzprogramm Seestadt für die Metropolregion Wien als Gesamtheit liefern kann.

Mehr dazu

Im zweiten Teil der Podcastreihe beleuchten Ute Schaller und Robert Grüneis, welche Herausforderungen sich für die Wiener Energieversorgung stellen und welche Erkenntnisse und Lösungsansätze aspern Seestadt liefern kann.

Zum Teil 2: „Wie sieht die städtische Energieversorgung der Zukunft aus?"

Über die Gesprächspartner

Andreas Kleboth ist Architekt, Stadtplaner und seit 2019 Mitglied im Aspern Beirat.

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Gerhard Schuster
ist Vorstandsvorsitzender der Wien 3420 aspern Development AG.

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Über aspern Seestadt

Die Seestadt ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Bis in die 2030er-Jahre entstehen im Nordosten Wiens, in mehreren Etappen, hochwertiger Wohnraum für mehr als 25.000 Menschen und über 20.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze. Sie ist als Klimaschutzprogramm und Stadtlabor angelegt, in dem die Stadt Wien Strategien für die Zukunft entwickelt.

aspern-seestadt.at