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Viele Jobs, wenig Arbeitslose: Warum unser Arbeitsmarkt so stabil ist

Roof insulation worker filling pitched roof with wood fibre insulation model released Symbolfoto pr
in vielen Branchen fehlen Arbeitskräfte. Vor allem Handwerker sind eine begehrte Gattung am Arbeitsmarkt.(c) imago images / Westend61 (Sebastian Dorn via www.imago-images.de)
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Die Arbeitslosigkeit war 2022 so niedrig wie seit 2008 nicht mehr. Selbst die Zahl der Langzeitarbeitslosen geht zurück, während es viele offene Jobs gibt. Grund dafür ist auch der demografische Wandel.

Das vergangene Jahr war ein in mehrerlei Hinsicht spezielles. Trotz der zahlreichen Krisen – der Krieg in der Ukraine und die darauffolgende Teuerungswelle machen die Pandemie schon fast wieder vergessen – war 2022 für den österreichischen Arbeitsmarkt ein herausragend gutes Jahr. Und das, obwohl der postpandemische Konjunkturaufschwung durch explodierende Energiepreise rasch abgewürgt wurde.

Der heimische Arbeitsmarkt zeigt sich davon weitgehend unbeeindruckt. Das zeigen die am Montag präsentierten Arbeitsmarktzahlen für 2022. „Wir haben ein für den Arbeitsmarkt hervorragendes Jahr hinter uns“, sagt AMS-Vorstand Johannes Kopf. „Die Entwicklung war deutlich besser, als noch zu Weihnachten 2021 prognostiziert wurde. Und das, obwohl damals noch niemand mit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine und seinen Folgen gerechnet hat.“

Ist der österreichische Arbeitsmarkt tatsächlich so robust, dass der aktuelle Wirtschaftsabschwung spurlos an ihm vorüber geht? Und wie wirkt sich der demografische Wandel mittelfristig auf den Beschäftigungsmarkt aus? „Die Presse" mit dem Versuch einer Einordnung.