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Auf ein besseres! Und guten Rutsch in den Sommer der Liebe!

Virus und Krieg haben auch die sprachliche Form der Neujahrswünsche verändert. An den Komparativ kann man sich gewöhnen.

Es wechseln die Zeiten, da hilft kein' Gewalt“, dichtete Brecht, und diesfalls war Bob Dylan mit ihm d'accord. Dessen „The Times They Are A-Changin'“ lief neulich im Kaffeehaus meiner Wahl, und zwar ganz leise, was ja paradoxerweise bewirkt, dass es sich erst recht nachhaltig ins Hirn schleicht. Das tat es und katalysierte folgende Gedanken. (Was vielleicht eine alte Forderung unterstreicht: Keine Musik im Kaffeehaus!)

Auch die Grußformeln wechseln, da hilft kein' Gewalt. Die mehr routinierten als rituellen Glück- und Segenswünsche, mit denen wir alltägliche Begegnungen begleiten, haben sich allmählich vom Beginn der Begegnung an ihr Ende verlagert. Man verabschiedet einander im Kaffeehaus, Supermarkt oder Amt mit „Schönen Tag noch“ oder dergleichen.