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71. Vierschanzentournee

Tourneesieger: Halvor, und sicher nicht Ikarus

VIERSCHANZENTOURNEE - BISCHOFSHOFEN: 1. DURCHGANG: GRANERUD (NOR)
APA/GEORG HOCHMUTH
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Halvor Egner Granerud krönte sich in Bischofshofen zum Tages- und Tourneesieger - er bescherte damit seinem Tiroler Coach Alexander Stöckl nach WM- und Olympia-Gold auch den letzten fehlenden Titel. Über Flüge, Gefühle und sie Suche nach „mündigen Athleten“.

Bischofshofen ist ein magischer Ort. Sorgten zumeist die Skispringer dafür, dass hier am Dreikönigstag Großartiges zu bewundern war, mussten 2022 die Schneearbeiter Wunder vollbringen bei Plusgraden. Ihr Einsatz mit Brezlsalz lohnte sich – und das Finale der 71. Vierschanzentournee sollte am Freitag fürwahr einen würdigen Sieger erleben.

Der Norweger Halvor Granerud machte sich auf, die 71. Auflage des Schanzenklassikers mit Siegen in Oberstdorf, Garmisch-Partenirchen und Bischofshofen (139,5/143,5) und beachtlichen Flügen in Innsbruck (Zweiter) zu gewinnen. Viel wurde über den 26-jährigen Paradiesvogel aus Oslo erzählt. Dass er schwache Nerven habe, darob Skiflug-Gold um 0,5 Punkte und auch die Tournee nach Halbzeitführung schon einmal verloren habe. Ein Youtube-Video ging viral, das ihn im Adamskostüm auf der Schanze zeigte. Norwegens erster Tourneesieger seit Anders Jacobsen (2007) bewegt eben die Massen.

VIERSCHANZENTOURNEE - BISCHOFSHOFEN: 1. DURCHGANG: GRANERUD (NOR)
APA/GEORG HOCHMUTH