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Körperhaltung

Was uns unsere Schlafposition (nicht) verrät

Die Presse (Clemens Fabry)
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Von „Seestern“ bis „Freier Fall“: Die Körperhaltung im Schlaf wird eifrig interpretiert – Mediziner sind darüber gar nicht glücklich.

Was haben „Baby“, „Seestern“ und „Freier Fall“ miteinander zu tun? Es handelt sich um Bezeichnungen für Positionen, die Menschen einnehmen, während sie schlafen. Damit ist die Liste lang nicht an ihrem Ende angelangt. Um den „Flamingo“ lässt sie sich ebenso erweitern wie um den „Soldaten“ – je nachdem, bei wem nachgefragt wird. Gleichsam facettenreich gestalten sich die dazugehörigen Interpretationen.

Wer gerade auf dem Rücken liege, lege im Wachzustand viel Wert auf Ordnung, heißt es etwa. Werden die Arme indes auf einer Seite des Körpers ausgestreckt, zeichne sich die dazugehörige Person durch ihre Extrovertiertheit aus. „Das klingt alles nett, hat mit unserer Psyche, dem Charakter und emotionalen Faktoren aber nichts zu tun“, sagt Joachim Maurer, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums des Uni-Klinikums in Mannheim. „Man muss leider sagen: Solche Rückschlüsse sind Humbug.“

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