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Teuerung

Wer bestimmt den Preis?

Elektronische Preisschilder in einem deutschen Supermarkt. Im Lebensmittelhandel ist dynamisches Preismanagement meist noch die Ausnahme.
Elektronische Preisschilder in einem deutschen Supermarkt. Im Lebensmittelhandel ist dynamisches Preismanagement meist noch die Ausnahme.Picturedesk
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In Zeiten der Teuerung achten Konsumenten besonders genau auf den Preis. Immer mehr Branchen setzen daher auf Dynamic Pricing. Was würde das für den Handel bedeuten?

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, kennt es zur Genüge: Mehrmals täglich ändert sich der Spritpreis an der Tankstelle, manchmal sogar während des Tankens. Im vergangenen Jahr war die enorme Preisdynamik an der Zapfsäule oftmals eine schmerzvolle Erfahrung. Aktuell lässt sich der Tank wieder mit vergleichbar ruhigem Gewissen füllen, doch schon morgen könnte alles wieder ganz anders sein.

Beispiele für „Dynamic Pricing“, also dynamisches Preismanagement gibt es viele. Bei Dienstleistungen hat sich das Prinzip seit vielen Jahren etabliert – etwa bei Flug-, Reise- und Hotelpreisen. Je größer die Nachfrage, desto höher der Preis. Auch die Eventbranche hat das Prinzip längst für sich entdeckt: Je näher ein Konzert rückt, desto mehr muss man dafür hinlegen. Im US-Sport variieren Ticketpreise zuweilen sogar je nach Wetter, Siegchancen oder Attraktivität einer Partie.