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Die Bilanz

Droht uns wirklich die Apokalypse?

Klimaprotest in Wien: Aktivismus und Technologiefeindlichkeit behindern klare Klimastrategien.APA/FLORIAN WIESER
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Die Klimadiskussion wird zunehmend von Aktivisten, Ideologen und Leuten mit Geschäftsinteressen gekapert. Das behindert durch Ausblendung einiger klimafreundlicher Technologien eine schlüssige Politik gegen die Erderwärmung.

So muss man sich die viel zitierte Spaltung der Gesellschaft wohl vorstellen: „Wir steuern auf eine unfassbare Klimakatastrophe zu“, sagen die einen. „Alles easy, wenn es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt, dann kriegen wir den mit ein bisschen Innovation ganz locker in den Griff“, sagen die anderen. Und dazwischen liegt nicht viel. In der veröffentlichten Meinung scheinen zurzeit die Apokalyptiker so etwas wie die Meinungshoheit zu haben.

Zumal sie ein unschlagbares Argument auf ihrer Seite wähnen: Ihr Standpunkt sei „Stand der Wissenschaft“, jedes Gegenargument also unwissenschaftlich bis wissenschaftsfeindlich. Aber was ist nun „Stand der Wissenschaft?“